Solidarität für die Beschäftigten d. Gießerei Breyden Ueckermünde Gemeinsam für Breyden: Arbeitsplätze sichern, Zukunft erhalten

Die geplante Schließung der Gießerei Breyden in Ueckermünde bedroht Arbeitsplätze, Familien und die wirtschaftliche Zukunft der Region. Beschäftigte, Betriebsrat, IG Metall und zahlreiche Unterstützer kämpfen gemeinsam für den Erhalt des Standortes und Perspektiven vor Ort.

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9. Oktober 2026 9. Oktober 2026


Solidarität für die Beschäftigten der Gießerei Breyden Ueckermünde

Gemeinsam für Breyden: Arbeitsplätze sichern, Zukunft erhalten

 

Am 02.10.2026 wurden der Betriebsrat und die Belegschaft darüber informiert, dass die Gießerei Breyden am Standort Ueckermünde zum 31.12.2026 geschlossen werden soll. Betroffen sind 283 Beschäftigte, ihre Familien sowie zahlreiche Unternehmen und Dienstleister der Region. Die geplante Schließung hätte weitreichende wirtschaftliche und soziale Folgen für Ueckermünde und das gesamte Umland.

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne haben die IG Metall und der Betriebsrat den Wirtschaftsminister Mecklenburg-Vorpommerns, Dr. Blank, eingeladen. Dieser verschaffte sich kurzfristig vor Ort einen Eindruck von der Situation und den Sorgen der Beschäftigten. Nach seiner Aussage war bei seinem Besuch wenige Wochen zuvor von einer Schließung des Standortes noch keine Rede.

Um über die aktuelle Lage, die nächsten Schritte und die Rechte der Beschäftigten zu informieren, hat der Betriebsrat zu einer außerordentlichen Betriebsversammlung eingeladen. Gleichzeitig wurden Experten hinzugezogen, um die wirtschaftlichen Hintergründe der Schließungsabsicht zu prüfen und alle Möglichkeiten zum Erhalt des Standortes auszuloten.

Die große Unterstützung aus der Bevölkerung, von Vereinen, Unternehmen, Kommunalpolitik und vielen Bürgerinnen und Bürgern zeigt deutlich, welche Bedeutung die Gießerei für die strukturschwache Region besitzt. Breyden steht nicht nur für Arbeitsplätze, sondern auch für Ausbildung, Wertschöpfung und Zukunftsperspektiven in Vorpommern.

Zugleich wächst die Kritik am Finanzinvestor Aequita. Viele Beschäftigte empfinden die angekündigte Schließung als verantwortungslos und fordern eine Zukunftsperspektive für den Standort und die Menschen, die über Jahrzehnte zum Erfolg der Gießerei beigetragen haben.

 

Jetzt braucht Breyden unsere Unterstützung!

 

Die Beschäftigten von Breyden stehen vor einer ungewissen Zukunft. Hinter jedem Arbeitsplatz stehen Menschen, Familien, Lebenspläne und eine ganze Region, die von diesem Standort geprägt sind.

Deshalb rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen, Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker sowie Unterstützerinnen und Unterstützer auf:

 

Zeigt Eure Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen von Breyden!

 

Jede Stimme zählt. Jede Solidaritätsbekundung macht Mut. Jede geteilte Nachricht erhöht den öffentlichen Druck und schafft Aufmerksamkeit für den Erhalt des Standortes.

Ladet unsere Flyer herunter, teilt die Beiträge in den sozialen Medien, sprecht mit Freunden, Nachbarn und Kolleginnen und Kollegen über die Situation und helft dabei, die Botschaft in die Region und darüber hinaus zu tragen.

Nur wenn möglichst viele Menschen hinschauen, zuhören und ihre Unterstützung zeigen, können wir deutlich machen: Die Zukunft von Breyden ist nicht nur eine Angelegenheit der Beschäftigten, sondern der gesamten Region.

 

Diese Gießerei gehört zu Ueckermünde.

Breyden muss bleiben!

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Text:<br/>BREYDEN MUSS BLEIBEN!<br/>283 ARBEITSPLÄTZE RETTEN<br/><br/>